Miami verlängert das erste freie Training auf 90 Minuten, um wieder in Schwung zu kommen

Miami verlängert das erste freie Training auf 90 Minuten, um wieder in Schwung zu kommen
Bildnachweis: George Russell en course au Grand Prix de Miami 2025 avec Mercedes AMG Petronas. Crédit photo Overtake Agency / Joe Pinchin

Das Rennwochenende in Miami wird nicht ganz wie die anderen sein. Und das aus gutem Grund: Das einzige geplante freie Training wird etwas länger dauern.

Der Grand Prix von Miami weicht ein wenig vom klassischen Format ab. Die einzige freie Trainingssitzung des Wochenendes wird von 60 auf 90 Minuten verlängert. Ein Bonus von 30 Minuten, der nach einer fünfwöchigen Pause im Kalender nicht überflüssig sein wird.

Konkret findet das erste freie Training nun von 12:00 bis 13:30 Uhr Ortszeit (18:00 bis 19:30 Uhr MEZ) statt. Die direkte Folge: Alle vor dieser Session geplanten Aktivitäten auf der Strecke werden um eine halbe Stunde vorverlegt. Nichts Dramatisches, aber genug, um die Teams dazu zu zwingen, ihren Wecker … und ihren Kaffee anzupassen.

Eine logische Entscheidung bei einem verkürzten Rennwochenende

In ihrer Mitteilung begründet die FIA diese Entscheidung mit mehreren Faktoren: der langen Pause seit dem letzten Grand Prix, den jüngsten regulatorischen und technischen Änderungen und vor allem dem Sprint-Format.

Denn in Miami ist der Zeitplan eng. Mit nur einem Training, bevor es direkt zur Sache geht, zählt jede Minute. Diese zusätzlichen 30 Minuten verschaffen den Ingenieuren etwas Luft, die ihre Programme zwischen dem Verständnis der Einstellungen, dem Reifenmanagement und Leistungssimulationen optimieren müssen.

Der Rest des Programms bleibt unverändert

Ansonsten gibt es keine Überraschungen. Das Wochenende behält seinen ursprünglichen Ablauf bei (französische Zeit):

  • Sprint-Qualifikation: Freitag um 22:30 Uhr
  • Sprint: Samstag um 18:00 Uhr
  • Qualifikation: Samstag um 22:00 Uhr
  • Rennen: Sonntag um 22:00 Uhr

Ein bereits spannender Saisonstart

Dieser Grand Prix von Miami ist der vierte Lauf der Saison. Und man kann zumindest sagen, dass die aktuelle Rangliste für Überraschungen gut ist.

Was die Fahrer angeht, sei daran erinnert, dass Kimi Antonelli die Meisterschaft anführt. Unterdessen hat sich Mercedes an die Spitze der Konstrukteurswertung gesetzt und damit einen soliden Saisonstart bestätigt.

Man kann also sagen, dass diese 90 Minuten des EL1 kein Luxus sind, um sich auf ein Wochenende vorzubereiten, an dem alles sehr schnell abläuft … und an dem man besser schon ab der ersten fliegenden Runde bereit ist.