Harter Schlag für Isack Hadjar: Disqualifikation und Start vom Ende des Feldes in Miami
Das Wochenende hatte für Isack Hadjar eigentlich gut begonnen. Als Neunter in der Qualifikation schien der Franzose die Fortschritte von Red Bull in Miami zu bestätigen. Doch der Samstagabend hat die Karten völlig neu gemischt.
Nach der Inspektion seines Rennwagens stellten die Rennkommissare eine technische Nichtkonformität am Unterboden fest: Ein Teil auf jeder Seite ragte 2 mm über das zulässige Volumen hinaus. Eine minimale Abweichung, die jedoch ausreichte, um eine schwere Strafe nach sich zu ziehen.
Das Ergebnis: Hadjar wurde aus dem Qualifying ausgeschlossen und startet am Sonntag vom Ende der Startaufstellung.
Eine Entscheidung, die sowohl für den Fahrer als auch für das Team schwer zu verkraften ist, zumal die reine Leistung nach der Einführung eines erwarteten Upgrade-Pakets durchaus vorhanden war. Red Bull akzeptierte die Strafe jedoch sofort, ohne sie anzufechten.
Teamchef Laurent Mekies meldete sich zu Wort, um die volle Verantwortung für den Fehler zu übernehmen:
„Wir haben einen Fehler begangen und respektieren die Entscheidung der Rennkommissare. Mit diesem Fehler wurde kein Leistungsvorteil angestrebt oder erzielt.“
Im Bewusstsein der Auswirkungen dieses Fehlers erhielt der Franzose die Unterstützung seines Teams, das verspricht, aus diesem Vorfall Lehren zu ziehen: „Wir werden aus diesem Vorfall lernen und unsere Abläufe analysieren, um zu verstehen, wie es dazu kommen konnte, und um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt.“
Die Botschaft ist klar: Es handelt sich um einen Ausrutscher, der jedoch in einem so engen Feld teuer zu stehen kommt.
Auch Red Bull hat es nicht versäumt, sich zu entschuldigen, und zwar direkt bei seinem Fahrer:
„Als Team entschuldigen wir uns bei Isack sowie bei unseren Fans und Partnern. Wir lernen heute auf die harte Tour, aber wir werden nach vorne schauen.“
Trotz dieses Rückschlags bleibt das Ziel für das Rennen unverändert: das seit Beginn des Wochenendes erkennbare Potenzial zu nutzen.
„Unser Ziel ist es nun, die ermutigenden Anzeichen von gestern heute Nachmittag in eine gute Leistung im Rennen umzusetzen.“
Hadjar startet also als Letzter, aber nicht ohne Hoffnung. In einem Rennen, das ungewiss erscheint, insbesondere angesichts des bedrohlichen Wetters, könnten sich Chancen bieten. Es bleibt abzuwarten, ob er sie nutzen kann.