Max Verstappen schöpft in Miami wieder Hoffnung: „Wir sehen Licht am Ende des Tunnels“
Max Verstappen geht aus dem Qualifying zum Grand Prix von Miami mit einem deutlich positiveren Gefühl hervor als zuvor. Als Zweiter im Qualifying, nur 0,166 Sekunden hinter Kimi Antonelli auf der Pole, bestätigte der Red-Bull-Pilot, dass sein Team nach einem schwierigen Saisonstart auf dem richtigen Weg ist.
Das österreichische Team, das in den ersten Rennen zu kämpfen hatte, scheint dank der an diesem Wochenende eingeführten Weiterentwicklungen wieder zu seiner Bestform zurückgefunden zu haben. Und für Verstappen ist der Durchbruch sowohl technischer als auch persönlicher Natur.
„Für mich gibt es zwei Dinge. Das Auto war in den ersten Rennen eindeutig nicht gut, aber auch ich selbst habe mich mit seinem Fahrverhalten nicht wohlgefühlt.“
Hinter den Kulissen wurde intensiv daran gearbeitet, diese Schwachstellen zu beheben, mit einem klaren Ziel: dem Fahrer das Selbstvertrauen zurückzugeben. „Das Team hat enorm viel Arbeit investiert, um Verbesserungen vorzunehmen und dafür zu sorgen, dass ich mich mit dem Auto wohler fühle.“
Und die Auswirkungen sind sofort spürbar. Verstappen fühlt sich nun in der Lage, sein Potenzial voll auszuschöpfen. „Es zahlt sich aus. Ich habe wieder die Kontrolle, kann mehr angreifen, und die Weiterentwicklungen funktionieren.“
Eine Startposition in der ersten Reihe, die seine Erwartungen zu Beginn des Wochenendes übertrifft: „In der ersten Reihe zu stehen, ist viel besser, als ich mir zu Beginn des Wochenendes vorgestellt hatte.“
Ein Sonntag, den es zu gestalten gilt
Jetzt gilt es, dies im Rennen umzusetzen – ein Bereich, in dem der Niederländer einräumt, noch Fortschritte machen zu müssen, insbesondere beim Start.
„Fangen wir schon mal mit einem guten Start an … davon habe ich in dieser Saison nicht viele hingekriegt!“
Angesichts der Tatsache, dass das Wetter eine wichtige Rolle spielen könnte (man erinnere sich daran, dass der Grand Prix von Miami wegen Gewittern auf 19 Uhr französischer Zeit vorverlegt wurde), zog es Verstappen vor, zurückhaltend zu bleiben, zeigte dabei aber wiedergewonnenes Selbstvertrauen. „Ich bin schon sehr zufrieden damit, wo wir stehen. Wir sehen langsam Licht am Ende des Tunnels und können weiter Druck machen, um den Rückstand zu verkürzen.“
Das im Sprint gezeigte Tempo gibt ebenfalls Anlass zur Hoffnung: „Das Tempo schien im Sprint in sauberer Luft in Ordnung zu sein. Aber morgen wird das eine ganz andere Geschichte sein.“
Red Bull ist vielleicht noch nicht wieder auf seinem besten Niveau, aber der Trend kehrt sich eindeutig um. Bei dieser Aufholjagd ist alles gut zu nehmen.