Kimi Antonelli holt sich die zweite Pole seiner Karriere: „Es hat gereicht, aber ich war sehr nervös“

Kimi Antonelli holt sich die zweite Pole seiner Karriere: „Es hat gereicht, aber ich war sehr nervös“
Bildnachweis: Kimi Antonelli a couru au Grand Prix de Miami 2026, la 4ᵉ manche du championnat F1. Crédit photo Overtake Agency / Joseph Pinchin

Kimi Antonelli beweist Wochenende für Wochenende, dass man mit ihm rechnen muss. In Miami sicherte sich der Mercedes-Pilot nach einem perfekt gemeisterten Qualifying eine weitere Pole-Position – trotz eines spannenden Finales.

Nachdem er bereits beim ersten Versuch in Q3 eine Bestzeit von 1:27,798 gefahren war, hielt der Italiener den Angriffen von Max Verstappen stand, der schließlich auf 0,166 Sekunden zurückfiel. Eine solide Leistung unter schwierigen Bedingungen, da die Strecke bei den letzten Runden an Grip verlor.

Nach dem Qualifying machte Kimi Antonelli keinen Hehl aus seiner Zufriedenheit.Es war ein unglaublicher Tag, wieder auf der Pole zu stehen“, sagte er und kam dabei auf einen schwierigeren Start in den Tag beim Sprint zurück. „Heute Vormittag war es nicht unser Tag, daher bin ich mit dem Qualifying zufrieden.“

Ein Fehler in der letzten Runde in Miami

Der Mercedes-Pilot räumt jedoch einen kleinen Fehler bei seinem letzten Versuch ein. „Ich war in der letzten Runde in Q3 etwas zu aufgeregt“, gibt er zu und bezieht sich dabei auf ein Blockieren in der ersten Kurve, das ihn zwang, seinen Lauf abzubrechen.

Zu seinem Glück hatte seine erste Runde bereits den Zweck erfüllt. „Die erste Runde war gut“, fasst er schlicht zusammen.

Das Ende der Session war für den jungen Fahrer dennoch nicht weniger stressig, da er in seinem Cockpit warten musste, bis seine Rivalen ihre Runden beendet hatten. Ich war sehr gestresst, ich habe darauf gewartet, dass alle fertig werden, aber es hat gereicht, also bin ich zufrieden, erklärt er.

Kimi Antonelli setzt sich immer mehr durch

Mit dieser neuen Pole – seiner zweiten nach Suzuka – bestätigt Antonelli seinen Aufschwung und bringt Mercedes an die Spitze vor Red Bull, Ferrari und McLaren.

Jetzt gilt es, das in einen Sieg umzumünzen. Es wäre schön, morgen keine Position zu verlieren…, meint er nüchtern.

Denn auch wenn er sich mittlerweile als der Mann etabliert hat, den es auf einer Runde zu schlagen gilt, gibt es noch einen Punkt, den er verbessern muss: seine Starts. Und in einer so engen Hierarchie könnte schon das kleinste Detail das Wochenende entscheiden.