Grand Prix von Japan – Freies Training 1: Mercedes gibt den Ton an
Bereits im ersten freien Training zum Grand Prix von Japan setzte Mercedes ein deutliches Zeichen und erzielte einen Doppelsieg mit George Russell an der Spitze. Dahinter bestätigte McLaren seinen Aufschwung, während einige Teams, wie beispielsweise Alpine, auf der anspruchsvollen Strecke bereits Schwierigkeiten hatten.
Auf der Rennstrecke von Suzuka, die dafür bekannt ist, die Qualitäten der Rennwagen offen zu legen, hat sich die Hierarchie schnell herauskristallisiert. George Russell übernahm dank einer schnellen Runde auf weichen Reifen die Führung in dieser ersten freien Trainingssitzung und lag knapp vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli, um Mercedes einen vielversprechenden Doppelsieg zu bescheren. Eine Leistung, die die Stärke des deutschen Rennstalls zu Beginn des Wochenendes bestätigt.
Hinter den Silberpfeilen etabliert sich McLaren als Hauptkonkurrent. Lando Norris und Oscar Piastri haben sich an der Spitze platziert und bleiben dicht an den Führenden dran. Ferrari folgt in der Spitzengruppe, während Red Bull etwas zurückfällt, da Max Verstappen in dieser ersten Session nicht unter den allerersten Plätzen zu finden ist.
Ein insgesamt ruhiges Training, einige nennenswerte Zwischenfälle
Das Training verlief unter insgesamt ruhigen Bedingungen mit wenigen größeren Unterbrechungen. Einige Rennereignisse sorgten jedoch in dieser ersten Stunde für Aufregung. Alexander Albon fuhr zunächst geradeaus in den Kies und streifte dann die Mauer, ohne dass sein Williams ernsthaft beschädigt wurde. Der Thailänder war anschließend in der Schikane in eine Kollision mit Sergio Pérez verwickelt, die auf ein Missverständnis zurückzuführen war und Carbon-Trümmer auf der Strecke hinterließ.
<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">⏪ Rückblick auf Albon, der im Kies landet und in Degner 2 die Leitplanken streift<a href="https://twitter.com/hashtag/F1?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#F1</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/JapaneseGP?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#JapaneseGP</a> <a href="https://t.co/RzxKR5uOPj">pic.twitter.com/RzxKR5uOPj</a></p>— Formel 1 (@F1) <a href="https://twitter.com/F1/status/2037368367967818208?ref_src=twsrc%5Etfw">27. März 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
Eine weitere bemerkenswerte Tatsache: Fernando Alonso, der nach seiner Abwesenheit am Donnerstag ins Fahrerlager zurückgekehrt war, war nicht auf der Strecke. Wie erwartet überließ er seinen Aston Martin für diese Session dem Ersatzfahrer Jak Crawford.
Alpine im Rückstand, Ocon rettet die Ehre
Auf französischer Seite fällt die Bilanz gemischt aus. Esteban Ocon schaffte es, sich in die Top 10 vorzuarbeiten, während Alpine in Sachen Tempo zurückfällt – ein besorgniserregender Trend auf einer so aussagekräftigen Strecke wie Suzuka.
Diese ersten Erkenntnisse müssen sich in den nächsten Sessions noch bestätigen, doch Mercedes scheint bereits die Nase vorn zu haben, wenn auch mit dicht auf den Fersen liegender Konkurrenz. Suzuka könnte somit ein besonders umkämpftes Wochenende bieten.