Alex Albon muss nach einem Verstoß gegen die Streckenbegrenzungen beim Sprint in Miami vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen

Alex Albon muss nach einem Verstoß gegen die Streckenbegrenzungen beim Sprint in Miami vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen
Bildnachweis: Alexander Albon est pilote pour Atlassian Williams F1 Team au Grand Prix de Miami 2026, quatrième étape du championnat FIA 2026. Crédit photo Overtake Agency / Joseph Pinchin

Ein herber Rückschlag für Alex Albon in Miami. Der Williams-Pilot, der sich ursprünglich im Mittelfeld qualifiziert hatte, wurde nach einer Entscheidung der Rennkommissare wegen Verstößen gegen die Streckenbegrenzungen auf den 19. Startplatz im Sprint zurückgestuft.

Alex Albon hatte es am Freitag jedoch geschafft, sich für das SQ2 zu qualifizieren, und belegte nach dem Sprint-Qualifying den 14. Platz. Nach einer Analyse kamen die Rennkommissare jedoch zu dem Schluss, dass der Thailänder in seiner letzten Runde im SQ1 in Kurve 6 die Streckenbegrenzungen überschritten hatte.

Die Folge: Seine Bestzeit in dieser ersten Phase – eine Runde in 1:30,988 Minuten, mit der er sich knapp für die SQ2 qualifiziert hatte – wurde annulliert. Eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen, da sie auch die Streichung aller seiner anschließend in der SQ2 erzielten Zeiten nach sich zieht.

Eine ungewöhnliche Situation

In ihrem Bericht weisen die Rennkommissare darauf hin, dass der Verstoß erst nach Beginn des Q2 gemeldet wurde, als Albon bereits in der nächsten Session unterwegs war.

„Das Auto mit der Nummer 23 hat in Kurve 6 in der Q1 eindeutig die Streckenbegrenzung überschritten, doch dies wurde erst nach Beginn der Q2 gemeldet“, heißt es in dem offiziellen Dokument. In diesem besonderen Kontext entschieden sich die Offiziellen für ein außergewöhnliches Vorgehen.

„Da es sich um eine ungewöhnliche Situation handelte, haben die Rennkommissare beschlossen, die betreffende Rundenzeit in SQ1 zu streichen. Das Auto hätte nicht an SQ2 teilnehmen dürfen, daher werden alle seine Zeiten in dieser Session annulliert.“

Lawson qualifiziert, Albon bestraft

Diese Entscheidung wirkt sich direkt auf die Startaufstellung aus. Albon, der Liam Lawson in der Q1 um weniger als eine Zehntelsekunde geschlagen hatte, verliert letztendlich jeglichen Vorteil aus seiner Leistung.

Der Williams-Pilot wird daher auf der anspruchsvollen Strecke des Miami International Autodrome von Platz 19 in der Sprint-Startaufstellung starten. Eine harte Strafe, die sein Wochenende erheblich erschwert, insbesondere in einem Sprint-Format, in dem die Möglichkeiten zum Aufholen begrenzt sind.