Kimi Antonelli zu Tränen gerührt nach seinem ersten F1-Sieg: „Ich bin sprachlos“

Kimi Antonelli zu Tränen gerührt nach seinem ersten F1-Sieg: „Ich bin sprachlos“
Bildnachweis: Kimi Antonelli a remporté le Grand Prix de Chine 2026 avec Mercedes-AMG PETRONAS. La course s'est tenue à Shanghai du 12 au 15 mars 2026. Overtake / Alexis Perrin

Andrea Kimi Antonelli sicherte sich nach einem perfekt kontrollierten Rennen den Sieg beim Großen Preis von China und feierte damit bereits bei seinem zweiten Einsatz für Mercedes den ersten Sieg seiner Formel-1-Karriere. Von Emotionen überwältigt genoss der Italiener diesen historischen Moment im Ziel gemeinsam mit seinem Team, unter den gerührten Blicken von Toto Wolff… und seinem Vater.

Kaum hatte er die Ziellinie überquert, kochte es im Mercedes-Funk. Kimi Antonelli hielt sich nicht zurück. „YES! YES! YES YES YES! We did it, we did it, we did it!“

Der Rookie hat gerade den ersten Sieg seiner Formel-1-Karriere eingefahren… bereits in seinem zweiten Rennen.

Wenige Augenblicke später, als er seinen Rennwagen an der Startlinie abstellt, ist die Emotion noch immer spürbar. „Danke, ihr habt mir geholfen, meine Träume zu verwirklichen“, sagt er zu seinem Team.

Antonelli schüttelt im Cockpit den Kopf, immer noch ungläubig. Die Szene ist symbolträchtig: An seiner Seite stehen George Russell… und Lewis Hamilton, der Mann, dessen Platz er diesen Winter bei Mercedes eingenommen hat.

Der Italiener klettert dann auf seinen Rennwagen, die Arme zum Himmel gereckt, bevor er zu seinem Team rennt, um sich in die Arme seiner Mechaniker zu werfen. Wenige Sekunden später umarmt er seinen Vater Marco, bevor Russell zu ihm stößt, um sich mit seinem Teamkollegen zu umarmen.

„Ich bin kurz davor zu weinen“

Beim Interview unter dem Podium überwältigen ihn schnell die Emotionen. „Ich bin sprachlos … ich bin kurz davor zu weinen. Vielen Dank an mein Team, denn sie haben es mir ermöglicht, diesen Traum zu verwirklichen“, sagt er, bevor er tatsächlich in Tränen ausbricht.

Antonelli macht keinen Hehl aus seinem Stolz, Italien diesen Erfolg beschert zu haben. „Ich bin überglücklich. Ich wollte Italien wieder an die Spitze bringen.“

Das Ende des Rennens war hingegen alles andere als einfach. „Am Ende hätte ich mir fast einen Herzinfarkt geholt! Aber es war ein gutes Rennen.“

Der Start war hingegen schwieriger. „Es war kein einfacher Start. Ich bin etwas zu sehr auf der Innenseite geblieben und habe Ferrari zu viel Platz gelassen. Aber das Tempo war gut und wir konnten das Auto wieder nach vorne bringen.“

Trotz dieses frühen Sieges behält der junge Fahrer einen kühlen Kopf. „Wir geben weiterhin alles bei Mercedes. Es ist eine große Chance für mich, an der Seite von George zu sein. Ich lerne viel von ihm und konzentriere mich auf ein Rennen nach dem anderen.“