Alpine muss nach einem ungewöhnlichen Fehler am Auto von Gasly im Sprint-Qualifying eine Strafe von 5.000 € zahlen

Alpine muss nach einem ungewöhnlichen Fehler am Auto von Gasly im Sprint-Qualifying eine Strafe von 5.000 € zahlen

Der Rennwagen von Pierre Gasly verließ die Boxengasse mit einer noch angebrachten Antennenschutzabdeckung, die sich während der Einführungsrunden auf der Strecke löste. Die FIA-Rennkommissare verhängten beim Sprint-Qualifying zum Grand Prix von China eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 € gegen das Alpine-Team. Grund dafür: Der Rennwagen von Pierre Gasly verließ die Boxengasse während der Erkundungsrunden mit einer noch angebrachten Antennenschutzabdeckung. Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen um 10:30 Uhr, bevor das Auto auf die Strecke fuhr. Ein Teil wurde am Auto vergessen
Laut dem von den Rennkommissaren veröffentlichten Dokument verließ das Alpine-Auto Nr. 10 die Box mit einer Schutzabdeckung, die die Funkantenne bedeckte und noch angebracht war. Der Rennwagen fuhr anschließend mit diesem noch befestigten Teil für die Erkundungsrunden auf die Strecke.

Die Abdeckung löste sich schließlich, als das Auto auf der Strecke war, und wurde anschließend von den Rennkommissaren am Streckenrand eingesammelt. Nach Auswertung von Videoaufnahmen, Onboard-Material und nach Anhörung von Pierre Gasly sowie eines Vertreters des Teams bestätigten die Rennkommissare, dass es sich bei dem eingesammelten Gegenstand tatsächlich um die Antennenabdeckung des Alpine-Wagens handelte.
Ein Fehler aufgrund von Kommunikationsproblemen Pierre Gasly erklärte seinerseits, er habe die Abdeckung nicht gesehen, da seine Sicht durch den Halo versperrt war. Der Franzose behauptet, sein Team sofort gewarnt zu haben, als er sah, dass sich ein Teil vom Auto löste.

Das Alpine-Team gab an, dass es bei der Vorbereitung des Rennwagens für die Aufwärmrunden mit Problemen bei der Funkkommunikation zu kämpfen hatte. Vor diesem Hintergrund wurde die Tatsache, dass die Antennenabdeckung nicht entfernt worden war, nicht bemerkt, bevor das Auto die Box verließ.

Erst als das Auto bereits auf der Schnellstraße der Boxengasse war, erkannte das Team das Problem. Man entschied daraufhin, das Auto zur Startaufstellung fahren zu lassen, da man davon ausging, dass sich das an zwei Antennen befestigte Teil kaum lösen würde. Ein Auto, das als „in einem unsicheren Zustand“ eingestuft wurde
Die Rennkommissare waren jedoch der Ansicht, dass der Rennwagen in einem unsicheren Zustand freigegeben worden war. Auch wenn das betreffende Teil weder schwer noch groß war, hätte es bei einer Loslösung ein anderes Auto oder einen Fahrer treffen können, was ein potenzielles Risiko für Schäden oder Verletzungen mit sich gebracht hätte.

Die Rennkommissare waren zudem der Ansicht, dass das Team den Fahrer hätte auffordern müssen, anzuhalten, bevor er nach Feststellung des Fehlers wieder auf die Strecke fuhr. Angesichts dieser Umstände beschloss die FIA, Alpine eine Geldstrafe von 5.000 € aufzuerlegen, eine Sanktion, die als im Einklang mit den in ähnlichen Situationen verhängten Strafen angesehen wird.

Eine finanzielle Strafe, die zwar gering ausfällt, aber daran erinnert, dass in der Formel 1 selbst das kleinste Detail, das in der Box übersehen wird, schnell zu einem regelrechtlichen Problem werden kann…