„Ich bin überglücklich“: Pierre Gasly untermauert sein Potenzial in Japan

„Ich bin überglücklich“: Pierre Gasly untermauert sein Potenzial in Japan
Bildnachweis: Overtake Agency

Nach einer beeindruckenden Leistung im Qualifying sicherte sich Pierre Gasly einen vielversprechenden siebten Startplatz. Er sieht die Konkurrenz nüchtern, bleibt aber dennoch optimistisch, was die Fortschritte seines Teams angeht. 

China war also vielleicht keine Ausnahme. Die gute Arbeit von Alpine sorgte heute für Aufsehen. Pierre Gasly qualifizierte sich für den 7. Startplatz, das gleiche Ergebnis wie in Shanghai, das er im Rennen dann in einen sechsten Platz verwandelte. 

Als er aus seinem Rennwagen stieg, strahlte der Normanne über das ganze Gesicht. „Ich bin extrem glücklich, denn gestern war es schwierig. Wir hatten nicht erwartet, hier in den schnellen Kurven Probleme zu haben. Wir haben uns darauf konzentriert, uns von Session zu Session zu verbessern, und heute Morgen lief es viel besser“, sagte er am Mikrofon von Canal+. 

Dank guter Teamarbeit und einiger „Anpassungen für das Qualifying“ glaubt er, an diesem Wochenende von der „besten Version des Autos“ profitiert zu haben. „Wir hatten viel weniger Untersteuern, das Auto lag besser in den Kurven und wir konnten eine gute Runde fahren, um Platz 7 zu holen“, erklärt er. 

Sich erlauben, hoch zu zielen

Obwohl er über diesen vielversprechenden Platz erfreut ist, bleibt der französische Fahrer lieber nüchtern. „Ich bin sehr zufrieden, aber wir werden uns auch nicht zu sehr begeistern. Ich denke, die Ferraris haben klar gezeigt, dass sie eine Klasse über uns liegen.“

Auch wenn er der Meinung ist, dass die McLarens derzeit noch zu schwer zu schlagen sind, hofft er, langfristig wieder zu den Spitzenmannschaften aufzuschließen. „In China haben wir gesehen, dass der Rückstand auf die McLarens drei Zehntel betrug, hier sind es 1,5 Zehntel auf Hamilton, also müssen wir versuchen, Schritt für Schritt aufzuholen.“

So weit ist er noch nicht. An diesem Wochenende wird der Kampf gegen „die Red Bulls und den Audi, der gut zu laufen scheint“, ausgetragen. Tatsächlich gelang es Pierre Gasly, seinen Landsmann Isack Hadjar zu überholen, der neben ihm in der vierten Startreihe ins Rennen gehen wird. Max Verstappen steht hingegen nur auf Platz 11 der Startaufstellung. 

Auch wenn Franco Colapinto mit einem 15. Platz in der Qualifikation zurückliegt, bestätigt Alpine dennoch seine Fähigkeit, das Auto seit Saisonbeginn im Laufe der Wochenenden anzupassen.