Romain Grosjean und der Fluch von Monaco

Romain Grosjean und der Fluch von Monaco
Bildnachweis: FanF1

Die Beziehung zwischen Romain Grosjean und dem Grand Prix von Monaco war nie einfach. Der französische Fahrer, der sich im Fürstentum zu Hause fühlt, hat auf dieser einzigartigen Rennstrecke noch immer kein Glück gehabt, und auch in diesem Jahr hat ihm ein unkontrollierbarer Zwischenfall wieder wertvolle Punkte gekostet.

Der dreizehnte Platz in Monaco war für Romain Grosjean schwer zu akzeptieren, vor allem auf einer Rennstrecke, die für den französischen Fahrer fast wie ein Heim-Grand-Prix ist. Nach einem vielversprechenden Saisonstart – beeindruckend angesichts der Ressourcen des Haas-Teams – waren die letzten Monate schwierig, da das Auto einfach nicht seinen Erwartungen entsprach.

In Monte Carlo jedoch hatte der ehemalige Lotus-Pilot wieder Grund zum Lächeln und schien über ein besser ausbalanciertes Auto zu verfügen. Er ging mit Ehrgeiz und Zuversicht an den Start und hoffte, endlich Punkte auf einer Rennstrecke zu holen, die er liebt, die ihm aber selten Glück gebracht hat. Wie er selbst sagte: „Monaco! Wenn ich schnell bin, klappt es nie in der ersten Kurve, wie 2012. 2013 wurde ich von Ricciardo im Qualifying blockiert, 2014 war eine Katastrophe, aber wir haben trotzdem Punkte geholt, letztes Jahr habe ich meine Qualifying-Runde in der Piscine verpasst, und dieses Jahr … muss alles nach Plan laufen.“ Leider lief alles schief. Eine Kollision mit Kimi Räikkönen, einem Fahrer, der diese Rennstrecke offen hasst, beendete Grosjeans Rennen. Räikkönen prallte gegen die Barriere, versuchte schnell wieder ins Rennen zurückzukehren, schaute nicht in den Rückspiegel und rammte Grosjeans Auto, wodurch der Franzose direkt in die Mauer geschleudert wurde. Es war ein harmloser Zwischenfall für Grosjean, der an den Vorfall im letzten Jahr erinnerte, als der junge Max Verstappen seinen Bremspunkt in Sainte-Dévote verpasste und auf das Heck von Grosjeans Lotus prallte.

Die nächste Saison markiert einen Neuanfang, und Grosjeans Entschlossenheit, auf dieser legendären Rennstrecke zu glänzen, ist ungebrochen. Werden wir endlich einen französischen Fahrer sehen, der in Monaco den Sieg holt, den ersten seit Olivier Panis 1996? Das wäre ein historischer Moment.