Esteban Ocon frustriert in Melbourne: „Von Anfang an hatten wir einen großen Leistungsrückstand.“
Esteban Ocon, Elfter beim Grand Prix von Australien, verpasste nach einem Rennen mit zahlreichen Kämpfen im Feld knapp die Punkte. Der Haas-Pilot bedauert vor allem die mangelnde Leistung und die Stabilitätsprobleme, die bereits in der vergangenen Saison aufgetreten waren.
Der Kampf um die Punkte war in Melbourne intensiv, aber Esteban Ocon musste sich schließlich mit dem elften Platz direkt hinter Pierre Gasly zufrieden geben.
Der Franzose ist der Meinung, dass sein Rennen von den ersten Runden an schwierig war, insbesondere aufgrund eines Leistungsdefizits. „Von Anfang an hatten wir einen großen Leistungsrückstand.“
Eine Feststellung, die ihn an die Schwierigkeiten erinnert, die er bereits in der vergangenen Saison hatte. „Es ist eigentlich genau dasselbe wie letztes Jahr, und das ist sehr frustrierend.“
Anhaltende Stabilitätsprobleme
Ocon erwähnt insbesondere Stabilitätsprobleme des Autos, die dessen Einsatz im Rennen erschweren. „Es gibt viele Stabilitätsprobleme mit dem Auto und große Unterschiede in den Einstellungen zwischen den beiden Autos. “
Eine Situation, die er für das Team als anstrengend empfindet, auch wenn das Endergebnis nicht ganz negativ ist. „Es ist frustrierend … aber wir sind nicht weit von den Punkten entfernt, und das ist das Gute daran.“
Seiner Meinung nach hat das Auto mehr Potenzial, als es in Melbourne gezeigt hat. „Ich denke, dass das Auto insgesamt besser abschneiden kann, als wir es derzeit tun.“
Ocons Rennen war auch von einem intensiven Duell mit Pierre Gasly geprägt, wobei die beiden Franzosen mehrmals ihre Positionen im Feld tauschten.
Diese ständigen Kämpfe kosteten jedoch viel Energie. „Wir haben das Rennen damit verbracht, zu kämpfen, und dabei viel Zeit verloren.“
Mit den neuen Monoposto-Fahrzeugen und den Unterschieden im Motormanagement folgten auf Überholmanöver oft sofortige Gegenangriffe. „Wir überholten, wurden überholt … das war das ganze Rennen über so.“
Die beiden Fahrer hatten sogar eine leichte Berührung, die jedoch keine besonderen Auswirkungen auf den Einsitzer von Ocon hatte. „Ehrlich gesagt, war das keine große Sache. Das Team hat nicht einmal etwas gesehen.“
Ziel: sich beim nächsten Rennen verbessern
Trotz dieses frustrierenden Rennens will Ocon schnell umschalten und sich auf die notwendigen Anpassungen konzentrieren.
Die Priorität für das Team ist klar: die Stabilitätsprobleme zu beheben und die Leistung der beiden Autos anzugleichen. „Das Ziel für das nächste Rennen (am kommenden Wochenende in China, Anm. d. Red.) ist einfach, zwei Autos auf dem gleichen Niveau zu haben.“
Da sich die Hierarchie zu Beginn der Saison noch herausbildet, hofft Ocon, dass diese Anpassungen dazu beitragen werden, diese Positionen in der Nähe der Punkte in den nächsten Rennen in konkrete Ergebnisse umzuwandeln.