Es gab doch noch Auswahlmöglichkeiten

Es gab doch noch Auswahlmöglichkeiten
Bildnachweis: FanF1

2023 kehrt die Formel 1 nach 41 Jahren Pause nach Las Vegas zurück.

Strass, Glitzer, Millionen Lichter und Casinos: Nach den Ausgaben von 1981 und 1982 kehrt die Formel 1 nach Las Vegas zurück, diesmal für ein Nachtrennen. Ist das wirklich eine Überraschung? Nicht wirklich, vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Sport jenseits des Atlantiks einen rasanten Erfolg erlebt und Miami sich anschickt, in den Kalender aufgenommen zu werden.

Dennoch gibt es einen Hauch von Neuheit. Die Vereinigten Staaten erstrecken sich über ein riesiges Gebiet, das mit legendären Rennstrecken übersät ist, von Daytona über Road America und Road Atlanta bis nach Long Beach. Warum also die Mühe auf sich nehmen, einen neuen Standort zu „bauen”? Und warum dies unter den Scheinwerfern tun, zu einer Zeit, in der die Umwelt einer intensiven Überwachung unterliegt? Einige Strecken entsprechen einfach nicht den Vorschriften der FIA, und die Idee, Formel-1-Rennwagen in Daytona fahren zu lassen, ist praktisch unmöglich. Wenn man sich jedoch den aktuellen Kalender ansieht – zum Beispiel Jeddah –, könnte eine der besten Rennstrecken Nordamerikas realistisch in Frage kommen: The Glen.

The Glen ist nicht nur malerisch, hügelig und technisch anspruchsvoll, sondern auch reich an einer bewegten und bittersüßen Geschichte mit diesem Sport. Es ist die Art von Ort, an dem viele Fahrer gerne fahren würden. Vielleicht ist es also an der Zeit, ihm eine Chance zu geben.