Die Helme 2018 versprühen Vintage-Flair

Die Helme 2018 versprühen Vintage-Flair
Bildnachweis: FanF1

In dieser Saison haben viele Fahrer das Design ihrer Helme überarbeitet, indem sie entweder zu einem klassischen Look zurückgekehrt sind oder die überladenen Grafiken, die schwer zu lesen waren, vereinfacht haben.

Die neue Saison hat die Helme der Fahrer zu einer Leinwand für nationalen Stolz und Retro-Style gemacht, dank der FIA-Regel, die die Grafik der Helme mit nur einer zulässigen Änderung pro Jahr festlegt. Mit dieser einzigen Änderung haben sich viele Fahrer dafür entschieden, reinen Tisch zu machen und ihre Flaggen wehen zu lassen.

Fernando Alonso führt die Bewegung an und tauscht sein altes Design gegen eine elegante schwarz-blaue Helmschale, die seinen Idolen aus den 1970er Jahren und dem schwarzen Helm, den er beim letzten Indy 500 trug, Tribut zollt. Der zweifache Champion behält das Blau Asturiens und das Rot-Gelb Spaniens bei, aber das Gesamtbild ist vintage wie nie zuvor.

Carlos Sainz Jr. folgt seinem Beispiel und verzichtet auf das dominante Red Bull-Emblem zugunsten eines dezenten grauen Logos an der Seite, wobei die Farben Spaniens auf einem schlichten schwarzen Hintergrund zum Vorschein kommen. Der Ferrari-Helm von Sebastian Vettel, der seit seinen Anfängen unverändert geblieben ist, bleibt minimalistisch mit einer weißen Grundfarbe, die das Schwarz, Rot und Gold der deutschen Flagge hervorhebt, während der Renault-Helm von Nico Hülkenberg die Flagge durch ein auffälliges „HULK” auf einem ähnlichen weißen Hintergrund ersetzt.

Die Tradition, sein Land zu repräsentieren, ist nach wie vor stark. Der Helm von Marcus Ericsson ist mit einem schlichten gelb-blauen Muster eine Hommage an die schwedische Legende Ronnie Peterson, und Pierre Gasly schafft es trotz des obligatorischen Red Bull-Logos, eine leuchtende blau-weiß-rote Trikolore zu zeigen. Sein Teamkollege Brendon Hartley, Max Verstappen, Daniel Ricciardo und die beiden Force India-Fahrer haben hingegen Schwierigkeiten, sich abzuheben, wobei letztere auf eine auffällige, aber eintönige rosa Überlagerung zurückgreifen.

Lewis Hamilton, Romain Grosjean und Kevin Magnussen haben ihren charakteristischen Look weitgehend beibehalten, vielleicht in der Überzeugung, dass ihre etablierten Designs keiner Überarbeitung bedürfen. Grosjean hat sogar seine Fans auf Twitter über seinen neuen Look abstimmen lassen, dabei aber seine bevorzugte Farbpalette beibehalten.

Eine Handvoll Fahrer – Lance Stroll, Sergey Sirotkin, Kimi Räikkönen, Valtteri Bottas, Stoffel Vandoorne und Charles Leclerc – haben sich für klassische und dezente Aktualisierungen entschieden, während andere auf neue, gewagte Farbpaletten gesetzt haben, um sicherzustellen, dass ihre Helme, wenn schon nicht ihre Namen, den F1-Fans in Erinnerung bleiben.

Die Helme der Teilnehmer der Weltmeisterschaft 2018, von links nach rechts: Sirotkin, Vettel, Sainz, Pérez, Vandoorne, Grosjean, Stroll, Ocon, Alonso, Hamilton, Bottas, Hülkenberg, Gasly, Verstappen, Ricciardo, Räikkönen, Hartley, Magnussen, Ericsson und Leclerc.