Nach monatelanger Wartezeit bleibt der Ausgang der Volkswagen-Saga weiterhin ungewiss. Audi und Porsche sollen in die Formel 1 einsteigen, doch die Details sind noch nicht bestätigt.
Es wäre seltsam gewesen, wenn der Einstieg zweier großer Automobilhersteller in die Formel 1 keine Begeisterung ausgelöst hätte, insbesondere bei Audi, dessen Designer schon seit langem Einsitzer mit den vier symbolträchtigen Ringen der Marke entwerfen. Der Volkswagen-Konzern hat nun bestätigt, dass zwei seiner Premiummarken ihre Kräfte bündeln werden, um bis 2026 ein gemeinsames F1-Programm zu starten. Damit erhalten wir auch einen genaueren Einblick in die zukünftigen V6-Motoren: Sie werden sauberer und deutlich kostengünstiger im Betrieb sein. Die Zukunft bleibt jedoch ungewiss, angefangen bei Porsche. Der Stuttgarter Automobilhersteller plant den Erwerb einer 50-prozentigen Beteiligung am Rennstall Red Bull, der vorerst weiterhin von Honda unterstützt wird. Die große Frage ist, was dies für Red Bull bedeuten wird: Könnte es ein offizieller Rennstall werden, der von Porsche unterstützt wird? Die Details werden noch verhandelt. Die Situation bei Audi ist noch undurchsichtiger. Die Verhandlungen mit Williams scheinen ins Stocken geraten zu sein, da keine konkreten Ankündigungen gemacht wurden. Auch die Gespräche mit Sauber sind ausgesetzt, als ob sich ein verstecktes Hindernis in die Ambitionen von Audi in der Formel 1 eingeschlichen hätte. Kurz gesagt, wir scheinen viel zu wissen, ohne wirklich viel zu wissen. Werden wir zwei neue Werksteams sehen, nur eines oder vielleicht nur zwei neue Motorenlieferanten? Das sind die Fragen, die Antworten erfordern, und der Druck, diese zu erhalten, wächst, zumal der Sport derzeit nicht bestrebt ist, das Starterfeld zu vergrößern. Die Saga ist offenbar noch lange nicht zu Ende.